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Gerhard Wagner

Gerhard Wagner, geb. 1979, ist auf den saarländischen Bühnen ein bekanntes und allseits gelobtes Gesicht.

Zu der Vielzahl seiner Rollen gehören u. a. der Betknecht in „Merlin – wir können auch anders“, Romeo in „Romeo und Julia“, Bambi in „Linie 1“, der Seelefant in „Urmel aus dem Eis“, Frank´N´Furter in der „Rocky Horror Show“, Chef im Ring in „Miss Saigon“, Motschach in „Anatevka“, der Hass in „Tabaluga“, Balu in „Das Dschungelbuch“ und der Hausmeister Malewski in „Malewski GmbH & Co. KG“ – um hier nur einige zu nennen.

Das Geheimnis seines Erfolges liegt in der Glaubwürdigkeit seiner Darstellungen. Wagner lebt seine Charaktere. Dies macht seine Rollen auf der Bühne so lebendig und diese Überzeugungskraft stachelt sowohl Publikum als auch Presse jedes Mal zu Lobeshymnen an.

Wagner absolvierte mehrere Schauspiel-Workshops unter Bob Ziegenbalg, künstlerischer Leiter des Kinder – u. Jugendtheaters Überzwerg in Saarbrücken, und nahm Gesangsunterricht bei Waltraud Krompholtz.

Für die „Romeo und Julia“ Produktion schrieb er den Text des von Timo Grün komponierten Liebesthemas.

Wagner, der sich mit Inbrunst für Fantasy und Trading Cards engagiert, hat außerdem Erfahrung in Stepptanz, Standard und Lateinamerikanischen Tänzen.

In der ersten Produktion der Bohemian Company „Viel Lärm um nichts“ übernahm er die Rolle des streitbaren Benedikts und als zweiten Part den zwielichtigen Borachio. Außerdem schrieb er auch hier die Texte für die Songs des Musicals.

Auf die Frage nach seiner Traumrolle antwortet er – für manchen vielleicht ein wenig überraschend - Norma Desmond in „Sunset Boulevard“.

Weniger überraschend war da seine Rollenwahl in „Die Jugend der Musketiere“, spielte er doch hier den berüchtigten Kardinal Richelieu. In seinem zweiten Part war Wagner dann als geheimnisumwitterter Musketier Athos zu sehen.

Es folgten Sharukh und Joshi im "Sommernachstraum" und der Diego in "Bohemian Dreams".

Als Waffenhändler in "Lysistrate" und als Pranger in "Stumm" trat er beim Neunkircher Musicalprojekt auf.

In "Romeo und Julia" übernahm er mit Romeo ein weiteres Mal die Titelrolle nebst Capulet. Auch in "Von Mäusen und Menschen" spielte Wagner gleich zwei Rollen: den Slim und den Georg.

Der nach Rache gierende Lartes war Wagners Rolle in "Hamlet".
Mit der Rolle des Kean im gleichnamigen Stück folgte für ihn eine Paraderolle: als wandlungsfähiger, dramatischer Schauspieler im Schauspieler konnte Wagner ein weiteres Mal das Publikum begeistern.

Zurück zu den Liebhaberrollen ging es für ihn in "Maria Stuart" als Lord Dudley, einem Mann zwischen zwei Frauen.

Danach durfte Wagner sich mal von seiner rüden Seite zeigen - als Hunnenkönig Etzel in "Die Nibelungen".

In der Jubiläums-Musik-Revue "Bohemian Wonder Years" musste er einige seiner vergangenen Rollen unter einen Hut bringen - als Romeo Georg Dudley konnte er für viel Verwirrung aber auch Kurzweil sorgen.

2016 hatte Wagner ein weiteres Mal Gelegenheit sich von seiner komödiantischen Seite zu zeigen: als Pierre Brochant in "Dinner für Spinner", ein Verleger in arger, aber selbst beigeführter Bedrängnis. Komisch geht es weiter mit Georg, dem geplagten Vater und Ehemann in "Ein Käfig voller Narren".