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Nicolas Schneider

Der 1983 im Widderzeichen Geborene aus Neunkirchen hängt von klein auf mit Leib und Seele an der Bühne.

Zu den zahlreichen Rollen des Tenors zählen u.a. Jonathan Harker in „Dracula“, König Herodes in „Jesus Christ Superstar“, Peachum aus der „Dreigroschenoper“, Gaston in „Die Schöne und das Biest“ und der viel gelobte Part des Henry Higgins aus „My fair Lady“, mit dem er sich einen lang gehegten Wunsch erfüllen konnte. 13 Jahre nimmt Schneider schon Unterricht im Stepptanz bei Charles Bankston, zudem nahm er Schlagzeugunterricht im Bereich Jazz bei Jochen Krämer.

Viele der Bohemians lernte er beim Musicalprojekt Neunkirchen kennen, denen er dank seiner offenen Art und eines stetigen Lächelns auf den Lippen ein beliebter Kollege und Freund wurde.

Als Gareth – einer der fünf Orkneys – war er bei „Merlin – wir können auch anders“ 2004 und bei der Wiederaufnahme 2005 zu sehen.

Im Anschluss an diese Produktion wurde er Mitglied des Vocalensembles des Musicalprojektes (VEMP) und ist zudem Sänger in der Chorformation La Mannschar.

Der begeisterte Golfer und Karnevalsaktivist ist als Statist beim Saarländischen Staatstheater tätig. Dort wirkte er u.a. in „Die dicke Prinzessin“ mit, einem Stück geschrieben und inszeniert von Martin Leutgeb, der - nebenbei bemerkt - zu Schneiders Vorbildern zählt. Als weiteres Idol nennt er Schauspieler und Comedian Jim Carrey. Der Glöckner von Notre Dame wäre eine seiner Wunschrollen für die Zukunft.

In der ersten Bohemian Produktion „Viel Lärm um nichts“ spielte Schneider den Tony, einen gefährlich verrückten und dennoch liebenswerten Mafiosi und Bullermann, einen neurotischen Nachtwächter.

2006 war er zudem für die Schaubühne Neunkirchen in der Rolle des Kolja Bruhns in „Kerle, Kerle“ zu erleben – der deutschen Adaption  des britischen Erfolgsfilms „Ganz oder gar nicht“.

In „Hotel, Lobby, 20.30“, dem Musicalprojekt 2006 konnte er mit seinen Rollen als swingender Speed King und quasimodo-ähnlichem Koch sowohl mit seinen schauspielerischen als auch gesanglichen Qualitäten überzeugen.

Mit der Rolle des Porthos in „Die Jugend der Musketiere“, der neuesten Produktion der Bohemians, kehrte er zu den liebenswerten Charakteren zurück und stellte mit seinem zweiten Part, dem Diener Francois seine Wandlungsfähigkeit unter Beweis. Es folgten der Elfenfürst Oberon im "Sommernachtstraum" - nebenbei bemerkt spielte er bei der gleichnamigen Inszenierung der Schaubühne Neunkirchen ebenso den Puck - und Zoltan Baidakovic in "Bohemian Dreams".

Auch im Neunkircher Musicalprojekt war er wieder zu bewundern: als Waffenhändler in "Lysistrate" und als Buchhalter Meuser in "Stumm".

Der Lorenzo in "Romeo und Julia" und der fiese Schläger Curley in "Von Mäusen und Menschen" setzten Schneiders abwechslungsreichen Bühnenwerdegang fort.

Dieser Tradition treu bleibend folgte der Horatio in der Musicalversion von "Hamlet".
Bei der Lesung "High Fidelity" war Schneider wieder als Percussionist in unserer Band.

In "Kean" kehrte er in der Titelrolle ein weiteres Mal als Schauspieler, der einen Schauspieler verkörpert, auf die Bühne zurück.

Darauf folgte in "Maria Stuart" eine Doppelrolle: als Lord Talbot, Berater der Königin von England und als Melvil, Vertrauter der Königin von Schottland, schlugen gleich zwei Herzen in seiner Brust.

Mit schwerem Herzen geht es weiter - als Gunther in "Die Nibelungen" warteten auf der Bühne ebenfalls schwere Entscheidungen auf Schneider.

Hoffentlich keine schwere Entscheidung war der Wechsel ins Regiefach - Schneider führte erstmals Regie "Bohemian Wonder Years" und gab nebenbei den Kean.

Und überhaupt ist für Schneider 2015 ein besonderes Jahr - im Mai diesen Jahres heiratete er Ensemblekollegin Carina Jörg.

2016 wurde nicht weniger ereignisreich - in "Dinner für Spinner" - der neuesten Produktion der Company, hat Schneider die Inszenierung übernommen.