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Jochen Sauer

Jochen Sauer, 1981 in Dudweiler geboren, wurde 2001 Mitglied des Dudweiler Statt-Theaters. Zunächst arbeitete er dort 2 Jahre als Licht-Techniker beim Musical „Crazy – Total verrückte Hexen“. Danach gab er 2003 in „Romeo und Julia“ als Tybalt, einem südländischen Heißsporn wie er im Buche steht, einen wunderbaren Bösewicht ab.

Im selben Jahr wurde er bei „The Casting“ Ensemblemitglied des Musicalprojektes Neunkirchen. Bei der Folgeproduktion „Merlin – wir können auch anders“ spielte er den Gaheris, einen der allseits beliebten Orkney-Brüder.

Er übernahm mehrere Rollen in der „Alice im Wunderland“ – Produktion des Statt-Theaters, darunter den verrückten Märzhasen und den weißen Springer.

Im Musical „Linie 1“ spielte er - neben anderen Parts wie z.B. die Wilmersdorfer Witwe Lotti - als „der Junge mit Hut“ eine der männlichen Hauptrollen.

Bei „Viel Lärm um nichts“ trat er in der Rolle des Claudio erneut als feuriger Italiener auf und blieb außerdem mit dem Wächter Knüppel weiterhin überdrehten Charakteren treu.

Der junge Mann mit einer Aversion gegen Nacktrollen liebt Literatur und Filme von Tim Burton oder Ridley Scott. Seine Wunschrollen wären Heinrich V. oder Demetrius im „Sommernachtstraum“ von Shakespeare. Als sein Vorbild bezeichnet er den Schauspieler Johnny Depp.

Gleich zwei kämpferische Naturen durften es in der zweiten Produktion der Bohemian Company sein, wo Sauer den bösen Kardinalsschergen Rochefort und den schönen Musketier Aramis gab. Es folgten der durchgeknallte Fürst Aman in "Ein Sommernachtstraum" und Luca DiMasa in "Bohemian Dreams".

2009 war für Sauer prall gefüllt: in "Romeo und Julia" übernahm er gleich zwei Rollen (Tybalt und Gregorio) - ebenso bei "Von Mäusen und Menschen" wo er als Crooks und als Carlson zu sehen war.

Mit Claudius folgte in "Hamlet" eine weitere vielgeliebte Bösewichtrolle.

In "Letterland" übernahm Sauer die Rolle des Thomas Flut, seines Zeichens entnervter Ehemann und in der Lesung "High Fidelity" durfte es dann das Gegenteil sein: Rob, der ewig suchende und mit sich hadernde Single. 

Eine ganz andere Facette konnte Sauer als arroganter Prinz von Wales in "Kean" zeigen.

Vielschichtig ging es weiter mit der Rolle des Cecil, engster Berater der Königin von England in "Maria Stuart".

2014 war ein aufregendes Jahr für Sauer - zunächst wurde er Mitglied des Volkstheaters in der Kettenfabrik - einer Mundartprojektes unter der Federführung von Martin Leutgeb, wo er als Gemeindevorsteher in "Frau Suitner" mitwirkte.

Aufregend ging es weiter - mit der Rolle des Hagen in Hebbels Nibelungen.

Last but not least heiratete Sauer im Mai 2014 Ensemblekollegin Sandra Klein.

Und der Hagen durfte es wieder sein - in der Musik-Revue "Bohemian Wonder Years" kehrte Sauer als Nibelunge zurück.

2016 folgte ein komödiantischer Part - als übereifriger Finanzprüfer Lucien Cheval in "Dinner für Spinner", einer Komödie von Francis Veber. Als konservativer Politiker Dieulafoi wird Sauer nun in "Ein Käfig voller Narren" - der neuesten Produktion der Company - zu sehen sein.